{"id":40,"date":"2008-12-31T14:35:02","date_gmt":"2008-12-31T14:35:02","guid":{"rendered":"http:\/\/byteblog.internetallee.de\/?p=40"},"modified":"2008-12-31T14:35:02","modified_gmt":"2008-12-31T14:35:02","slug":"arger-mit-den-ahnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.internetallee.de\/byteblog\/2008\/12\/31\/arger-mit-den-ahnen\/","title":{"rendered":"\u00c4rger mit den Ahnen"},"content":{"rendered":"<p>Wenn man nicht mehr weiss, wohin mit  seiner Zeit, dann kann man sich seinen V\u00e4tern und Vorv\u00e4tern widmen. Es  sei denn die Software dazu ist auch schon so alt und fehlerbehaftet,  dass es einen daran hindert.<\/p>\n<div>\n<p>In diesem Fall war es die Software &#8222;Familienchronik&#8220; von Data Becker  aus biblischer Urzeit. Die Daten waren alle erfasst, aber dann war  pl\u00f6tzlich die komplette Familie im Weihnachtsurlaub, oder sonst wo, nur  leider nicht mehr im Programm auffindbar. Das berichten auch andere <a href=\"http:\/\/www.google.de\/search?q=data+becker+familienchronik+leer\" target=\"_blank\">Familiendatenzusammentr\u00e4ger<\/a>.<\/p>\n<p>Die Daten schienen noch vorhanden zu sein, denn die <strong>*.anc<\/strong> Datei enthielt noch etwa 200 Kb an Daten. Und offenbarte mit einem  Text-Editor auch noch die eingegebenen Daten. Dem Format der Datei kam  ich durch andere mitgelieferte Beispieldateien auf die Spur. Dort fand  sich im Header der Eintrag &#8222;<strong>jet db<\/strong>&#8222;, das deutete auf eine MS Access Datenbank hin. Das wurde best\u00e4tigt, als ich in der Systemsteuerung die <strong>anc<\/strong> Datei als Datenquelle eingerichten konnte.<\/p>\n<p>Damit konnte ich dann einfach mit <a href=\"http:\/\/www.openoffice.org\/\" target=\"_blank\">OpenOffice.org<\/a> per ODBC auf die Daten zugreifen. Die Urv\u00e4ter lebten also noch. Jetzt  mussten sie nur noch in ein neues modernes Heim gebracht werden.<\/p>\n<p>Eine Suche nach genealogy und linux erbrachte, dass <a href=\"http:\/\/www.gramps-project.org\/wiki\/index.php?title=Main_Page\" target=\"_blank\">gramps<\/a> ein geeignetes Programm w\u00e4re. Dieses l\u00e4uft nicht nur unter Linux,  sondern kann auch den Quasi-Standard gedcom importieren und exportieren.  Hier ist man also nicht an einen Hersteller gebunden.<\/p>\n<p>Leider reichten meine Openoffice.org Kenntnisse nicht aus, um die  sichtbaren Daten in ein Format zu konvertieren, dass gramps importieren  wollte. Daf\u00fcr habe ich dann einen <a href=\"http:\/\/www.bullzip.com\/download.php\" target=\"_blank\">MS Access nach MySQL Konverter<\/a> genutzt. In der MySQL Datenbank konnte ich dann die Kinder, Familien  und Personen so umsortieren, dass ich eine einfache CSV-Datei erstellen  konnte. Diese importierte gramps dann fast klaglos.<\/p>\n<p>Ein kleiner Fehler bei der Erkennung des Geschlechts zwang mich dazu, gramps mit einer englischen <em>locale<\/em> zu starten und so einen \u00dcbersetzungs- und Programmfehler zu umgehen.<\/p>\n<pre>export LANG=en_EN.utf-8\ngramps<\/pre>\n<p>Jetzt muss ich nur noch den Bediener der alten Software \u00fcberzeugen,  seine Daten mit dem neuen Programm und am besten unter Linux weiter zu  pflegen.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn man nicht mehr weiss, wohin mit seiner Zeit, dann kann man sich seinen V\u00e4tern und Vorv\u00e4tern widmen. Es sei denn die Software dazu ist auch schon so alt und fehlerbehaftet, dass es einen daran hindert. In diesem Fall war es die Software &#8222;Familienchronik&#8220; von Data Becker aus biblischer Urzeit. 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